Made in Austria Produktion Olymp

Made in Austria – aber wie viel Österreich steckt wirklich drin?

„Made in Austria“ klingt nach kurzen Wegen, heimischer Produktion und regionaler Wertschöpfung. Doch bei Produkten, die aus zahlreichen Bauteilen und Materialien bestehen, ist die Herkunft längst nicht immer so eindeutig, wie es ein kleines Herkunftssiegel vermuten lässt.

Denn zwischen „Made in Austria“ und tatsächlich in Österreich gefertigt kann ein Unterschied liegen.

Bei Olymp möchten wir deshalb genauer hinschauen: Wo entstehen unsere Produkte? Woher kommen die verwendeten Materialien und Komponenten? Und was verstehen wir eigentlich unter regionaler Produktion?

Made in Austria ist nicht gleich Made in Austria

Kaum ein technisch komplexes Produkt besteht heute ausschließlich aus Rohstoffen und Komponenten eines einzigen Landes. Internationale Lieferketten gehören zur Realität moderner Produktion – auch in der Heiztechnik. Gleichzeitig sagt die Herkunftsangabe eines fertigen Produkts nicht zwangsläufig aus, dass sämtliche Bestandteile aus diesem Land stammen.

Für uns ist deshalb nicht allein entscheidend, welches Herkunftssiegel am Ende auf einem Produkt stehen darf. Entscheidend ist, wo die tatsächliche Wertschöpfung stattfindet.

Bei Olymp entsteht das Produkt tatsächlich in Tirol

Das Herz unserer Produktion befindet sich in Ötztal-Bahnhof in Tirol. Hier werden unsere Produkte nicht einfach nur verpackt oder mit einem österreichischen Etikett versehen.

Hier findet ein wesentlicher Teil dessen statt, was aus einzelnen Materialien und Komponenten am Ende ein Olymp-Produkt macht: Fertigung, Zusammenbau, technische Abstimmung und Qualitätskontrolle.

Das gilt für unsere Heiztechnik ebenso wie für die Produkte von Hydrosoft.

Wer bei uns Made in Austria kauft, bekommt deshalb tatsächlich ein Produkt, dessen Entstehung zum größten Teil in Österreich stattfindet.

Regionalität endet für uns nicht am Werkstor

Natürlich benötigen auch wir Materialien und Bauteile von externen Lieferanten. Dabei versuchen wir jedoch bewusst, die Wege möglichst kurz zu halten und mit Partnern aus Österreich und dem nahen europäischen Umfeld zusammenzuarbeiten.

Das Aluminium für unsere Heizkörper beziehen wir beispielsweise aus Slowenien oder Deutschland. Weitere Materialien und Komponenten kommen unter anderem aus Italien, Deutschland oder anderen europäischen Ländern. Wo immer es technisch und wirtschaftlich sinnvoll möglich ist, setzen wir auf Lieferanten und Partnerbetriebe aus der Region beziehungsweise aus dem europäischen Umfeld.

Damit bleibt nicht nur ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in Österreich und Europa – auch Transportwege können deutlich kürzer gehalten werden.

Und was kommt aus China?

Ganz ohne globale Lieferketten funktioniert moderne Heiztechnik kaum noch.

Vor allem bei bestimmten elektronischen Komponenten ist die europäische Beschaffung teilweise nur eingeschränkt möglich. Auch bei Olymp können deshalb einzelne elektronische Bauteile ihren Ursprung in Asien beziehungsweise China haben.

Der entscheidende Unterschied liegt für uns in der Größenordnung: Es handelt sich um einzelne kleine Komponenten – nicht um ein fertig produziertes Heizsystem, das anschließend lediglich in Österreich seinen Namen erhält.

Wir möchten auch an dieser Stelle nicht regionaler erscheinen, als wir tatsächlich sind. Made in Austria bedeutet für uns nicht, dass jede Schraube und jedes elektronische Bauteil zwingend aus Österreich stammen muss. Es bedeutet, dass wir dort regional produzieren und beschaffen, wo es sinnvoll und möglich ist – und transparent damit umgehen, wo internationale Lieferketten notwendig bleiben.

Kurze Wege haben ganz praktische Vorteile

Die Entscheidung für regionale Lieferketten ist dabei nicht nur eine Frage der Herkunft.

Nähe zu unseren Lieferanten und Partnerbetrieben bedeutet auch:

  • kürzere Transportwege
  • direktere Kommunikation
  • schnellere Reaktionsmöglichkeiten
  • bessere Abstimmung bei Änderungen
  • mehr Kontrolle über Qualität und Verfügbarkeit

Gerade bei langlebigen technischen Produkten sind diese Faktoren ein wesentlicher Bestandteil unserer Qualitätsphilosophie.

Regionalität ohne Scheuklappen

Für uns bedeutet regionale Produktion deshalb nicht, zwanghaft jede Komponente innerhalb weniger Kilometer beschaffen zu müssen.

Hochwertiges Aluminium aus Slowenien oder ein passendes Bauteil aus Italien widerspricht unserem Verständnis von Regionalität nicht. Im Gegenteil: Eine überwiegend österreichische und europäische Wertschöpfung mit bewusst gewählten, möglichst kurzen Lieferwegen ist für uns eine sinnvolle und realistische Form moderner Produktion.

Made in Austria, das man ernst nehmen kann

„Made in Austria“ sollte mehr sein als ein Schriftzug auf einem fertigen Produkt.

Für Olymp und Hydrosoft bedeutet es Entwicklung und Produktion in Tirol, regionale und europäische Partner, bewusst kurze Lieferwege und einen hohen Anteil an Wertschöpfung, der tatsächlich hier stattfindet.

Und genau das verstehen wir unter Made in Austria.

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