Heizen mit Stückholz – die preisgünstige Alternative.

Mit Scheit- oder Stückholz heizen und gleichzeitig von Alternative sprechen, wo doch die Holzheizung die älteste Form von Heizen überhaupt ist. Schließlich haben unsere Vorfahren doch auch schon so gut wie alle mit einem Bauernofen für Wärme in den Häusern und Wohnungen gesorgt.
In den letzten Jahren hat sich aber so einiges getan, um die Holzheizung sozusagen wieder salonfähig zu machen. Von der Technologie, über die Effizienz bis zur Umweltverträglichkeit können moderne Holz-Heizsysteme wieder mit gutem Gewissen eingebaut werden.


Warum mit Stückholz heizen?

Allgemein ist es einleuchtend, dass in Ländern wie Österreich, Italien, Deutschland oder der Schweiz sehr gerne mit Holz geheizt wird. Der Brennstoff ist dort überall regional leicht und auch günstig zu erwerben und man braucht keine Importe von Öl oder Gas aus fernen Ländern. Ist man selbst Waldbesitzer, so ist die Sache noch einmal klarer. Oder man kennt jemanden, der jemanden kennt, der gerade etwas Holz billig abzugeben hat. Das ist auch schon das Geheimnis, warum hierzulande gerne auf den biogenen Brennstoff zurückgegriffen wird.

  • Stückholz hat seit Jahren ein konstantes Preisniveau.
  • Holz ist ein regionales Produkt.
  • Der Faktor Geruch: Holz riecht einfach gut und verleiht ein gewisses Maß an Lebensgefühl.

Quelle Video: www.wärmeausholz.at

Quelle Grafik: www.propellets.at

Preisvergleich Energieträger

Moderne Technik macht den Unterschied.

Was unterscheidet die klassischen Bauernöfen, Kamine oder Kachelöfen aber von modernen Holzvergaserkesseln? Warum soll ein solcher Kessel plötzlich als umweltfreundliche Alternative geeignet sein und im weiteren Sinne von all den Heizungs-Verboten, die in Zukunft auf uns zukommen werden, ausgenommen sein?

Die Antwort auf diese Fragen liegt ganz einfach in der Weiterentwicklung der technischen Standards. Holzvergaserkessel haben ein schwindend geringes Ausmaß an Schadstoff-Emissionen und erzielen ausgezeichnete Wirkungsgrade. Und ein höherer Wirkungsgrad bedeutet im Umkehrschluss, dass man weniger Brennstoff – also Holz – benötigt.

Der dazu entscheidende Faktor: Es gibt zwei voneinander getrennte Brennkammern. Das Holz wird in der „Hauptbrennkammer“ erhitzt, getrocknet und mit der richtigen Menge an Sauerstoff verbrannt. Die entstandenen Gase werden in eine „Nachbrennkammer“ geleitet und dort bei einer höheren Temperatur verbrannt. Durch diese räumliche Trennung können die zwei Verbrennungsvorgänge optimiert stattfinden.

Beladen werden die Holzvergaserkessel mit Holzscheiten – im Normalfall mit einer Länge von bis zu 50 cm. Die Beladung erfolgt manuell durch eine große Füllschachttür, welche wiederum über Rauchabzugskanäle verfügt, sodass beim Öffnen kein Rauch austreten kann. Komfortables Nachlegen muss schließlich eine Grundvoraussetzung sein! Also: Einfach einschalten, nachlegen, zünden und fertig!


Der Faktor Holzqualität.

Beim Kauf und bei der Lagerung von Brennholz sollten stets folgende Punkte beachtet werden:

  • Woher kommt mein Holz?
  • Welchen Heizwert hat mein Holz? Eiche, Buche, Robinie, Esche oder Kastanienholz haben beispielsweise einen sehr hohen Heizwert – Fichte, Tanne oder Pappel eignen sich (wegen des niedrigen Heizwertes) weniger gut. Zu beachten ist hier auch der Unterschied zwischen Heizwert in Abhängigkeit zum Gewicht oder zum Volumen.
  • Wurde mein Holz richtig und vor allem lange genug gelagert? Holz sollte einen Restwassergehalt von ca. 15 bis 20 Prozent haben, um optimal verbrannt zu werden. Einfacher ausgedrückt: Das Holz lieber 1-2 Jahre vor der Verbrennung gelagert lassen.

Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Heizen mit Holz – umweltfreundlich oder nicht? Der Olymp Check.“


CO2-neutrale Verbrennung.

Die Verbrennung selbst ist klimaneutral – es wird die gleiche Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum während seines Wachstums gespeichert hat. Bei der Holzvergasertechnik wird zusätzlich noch so gut wie 100 Prozent der Energie aus den Rauchgasen genutzt – Emissionen und Ascherückstände bleiben minimal.


Pufferspeicher und Solareinbindung.

Weil vorhin im Beitrag das Nachlegen von Holzscheiten beschrieben wurde: mit einem Pufferspeicher kann dieser Aufwand zusätzlich minimiert werden. Dieser speichert nämlich die erzeugte Wärme in Form von warmen Wasser und gibt diese kontinuierlich ans Heizsystem ab. Der Pufferspeicher ist sozusagen ein Zwischenlager für die überschüssige Energie und Sie können stundenlang ohne Nachlegen heizen.

Wird das System Holzvergaserkessel und Pufferspeicher zusätzlich noch mit einer Solaranlage kombiniert, sind Sie das ganze Jahr über perfekt für alle Umstände gerüstet. Im Winter heizen mit Holz und im Sommer warmes Wasser dank Solaranlage. Ein bisschen Eigenwerbung an dieser Stelle: Mit den Vollvakuum Röhrenkollektoren aus unserem Hause genießen Sie übrigens das ganze Jahr über beste Solarerträge für die Heizungsunterstützung und die Warmwassergewinnung.


Holzvergaserkessel von Olymp.

Auf unserer Homepage finden Sie alles weitere über unsere Holzvergaserkessel und unsere Biomasse Heizungen. 
Heizen mit Holz auf olymp.at

Sie interessieren sich für eine Pelletheizung? Lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema „Heizen mit Pellets“.


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